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Athegus

Souveränität

Wer darf welche Daten sehen, und wo liegen sie?

Roboter nehmen auf: Kamerabilder, Sprachbefehle, Positionsdaten, Auftragsverläufe. In einem Krankenhaus ist die Frage, wohin diese Daten fließen, keine Formalie.

Cloud, On-Premise oder vollständig offline

Vollständig offline

Betrieb ohne Internetanbindung, für höchste Sicherheits- und KRITIS-Anforderungen: Die Kapselung macht Geräte auch dort einsetzbar, wo bisher das Betriebsmodell die Hürde war.

On-Premise

Volle Datenhoheit im eigenen Rechenzentrum: Verarbeitung und Speicherung bleiben in Ihrer eigenen Umgebung – der richtige Weg bei strengen internen Vorgaben.

Cloud

Schneller Start, zentrale Verwaltung und automatische Updates: Der richtige Weg, um an mehreren Standorten auszurollen, ohne eigene Serverinfrastruktur aufzubauen.

Das gilt auch für Roboter von Herstellern außerhalb der EU: Die Verbindung zur Hersteller-Cloud lässt sich kappen, die Steuerung übernimmt Axiona lokal.

Für KRITIS-Häuser und unter NIS-2: rollenbasierte Zugriffe, vollständige Protokollierung, auditierbarer Betrieb.

KRITIS & NIS-2

Was KRITIS und NIS-2 für Ihren Roboterbetrieb bedeuten

Ein kompaktes Kurzpapier fasst zusammen, wie Sie Servicerobotik entlang der Nachweispflichten aus KRITIS und NIS-2 betreiben.

  • Nachweisaufwand entlang der Lieferkette senken, ohne Vendor-Lock-in als Compliance-Risiko
  • Gekapselter, auditierbarer Betrieb: Cloud, On-Premise oder vollständig offline
  • Datenhaltung in Ihrer Umgebung, auch für Roboter außerhalb der EU

Die datenschutzrechtliche Bewertung von Service-Robotern im Krankenhaus ist unter Beteiligung von Athegus publiziert: Buchner, Schmidt, Wilhelm, DuD 49 (8), 2025, DOI 10.1007/s11623-025-2133-0

Warum eine zusätzliche Schicht

Warum der Nutzen außerhalb des einzelnen Geräts entsteht

Ein Roboter, der einen Gang entlangfährt, ist noch keine Entlastung. Sie entsteht dort, wo Roboter / Gebäudetechnik / IT zusammenkommen: Beim Auftrag aus dem Fachsystem, beim Aufzug, an der Tür, am Zutrittssystem und bei der protokollierten Übergabe. Jeder dieser Punkte liegt strukturell außerhalb des einzelnen Geräts – deshalb entsteht der Nutzen in der Schicht darüber.

Speicherort ist nicht Zugriff

Ein Server im Haus sagt nichts darüber, wer aus der Ferne auf ihn schauen kann. Der Europäische Datenschutzausschuss hat das in den Leitlinien 05/2021 (Version 2.0, 14. Februar 2023) ausbuchstabiert: Ein Fernzugriff aus einem Drittland kann eine Übermittlung sein, auch wenn Daten dort lediglich auf einem Bildschirm angezeigt werden (Rn. 16) – sofern die drei kumulativ zu erfüllenden Kriterien aus Rn. 9 vorliegen. Daraus folgt unser Konstruktionsprinzip, kein Misstrauensvotum: Kein stehender Fernzugriff. Remote-Support läuft als Sitzung, von Ihrem Haus freigeschaltet, zeitlich begrenzt, protokolliert – so lässt sich Fernunterstützung auch in regulierten Umgebungen belastbar vereinbaren.

Was im Haus bleibt

„Was die Einrichtung nicht verlässt, braucht keine Übermittlungsgrundlage.“ Das ist kein rechtlicher Kunstgriff, sondern die Konsequenz der Datenhaltung: Rn. 17 der Leitlinien 05/2021 stellt klar, dass eine rein interne Verarbeitung ohne Offenlegung gegenüber weiteren Verantwortlichen oder Auftragsverarbeitern keine Übermittlung im Sinne von Kapitel V ist. Läuft die Koordination lokal, bleiben Karten, Aufträge, Telemetrie und Aufnahmen in Ihrer Umgebung; die Prüfung verschiebt sich von „auf welcher Grundlage übermitteln wir?“ zu „was verlässt das Haus überhaupt?“. Drei Betriebsmodi – Cloud, On-Premise und vollständig offline – tragen dieselbe Funktionslogik; der Modus bleibt eine Betriebsentscheidung Ihres Hauses.

Unabhängig von der Rechtslage des Herkunftslands

Für einige Herkunftsländer der Servicerobotik liegt ein Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission vor, etwa für Japan und die Republik Korea, für andere nicht. Das ist eine Feststellung zur Rechtslage, keine Bewertung eines Landes. Eine kapselbare Architektur macht Sie von dieser Unterscheidung unabhängig, weil Sie die Frage nicht je Hersteller neu beantworten müssen – gute Hardware kommt damit für mehr Ausschreibungen infrage, nicht für weniger.

Mehr Auswahl, ohne Systemwechsel

Mehr Roboter im Markt bedeuten mehr Auswahl für Sie. Eine neutrale Steuerschicht stellt sicher, dass Sie diese Auswahl nutzen können, ohne Ihr System zu wechseln.

Häufige Fragen

Souveränität und Compliance

Was bedeutet die Herkunft eines Roboters für den Datenschutz?+

Entscheidend ist nicht die Herkunft des Geräts, sondern was Ihre Einrichtung verlässt. Läuft die Koordination lokal, bleiben Karten, Aufträge, Telemetrie und Aufnahmen in Ihrer Umgebung; was die Einrichtung nicht verlässt, braucht keine Übermittlungsgrundlage. Das vereinfacht die datenschutzrechtliche Prüfung und reduziert den Nachweisaufwand. Die Beurteilung im Einzelfall bleibt bei Ihrer Datenschutzfunktion und Ihrer Rechtsberatung.

Welche Daten verlassen im Offline-Modus das Haus?+

Keine. Im vollständig offline-Modus läuft Axiona ohne Internetanbindung; es werden keine Daten an externe Dienste übertragen, alle Daten bleiben in Ihrer Umgebung.

Läuft Axiona vollständig offline?+

Ja. Axiona unterstützt drei Betriebsmodi: Cloud, On-Premise und vollständig offline. Im vollständig offline-Modus läuft Axiona ohne Internetanbindung. Es werden keine Daten an externe Dienste übertragen, alle Daten bleiben in Ihrer Umgebung.

Was bedeuten KRITIS und NIS-2 für Servicerobotik?+

KRITIS und NIS-2 verlangen nachweisbare Sicherheit entlang der Lieferkette. Eine herstellerneutrale, kapselbare und auditierbare Middleware unterstützt diese Anforderungen je nach Setup durch einen auditierbaren Betrieb.

Wie vermeidet Axiona Vendor-Lock-in?+

Axiona steuert Roboter und Gebäudetechnik OEM-übergreifend über einen standardisierten Core. So bleiben Sie unabhängig vom einzelnen Hersteller.

Sicherheitsfragen klären?

Wir besprechen Ihre Compliance-Anforderungen von DSGVO bis KRITIS.